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Thomas Zürn / Peter Röss

DER KAISER UND DIE NACHTIGALL

Poetisches Marionettentheater nach einem Märchen von H.C. Andersen.

 

" ... Ich werde Dir singen von den Glücklichen und von denen die leiden,

ich werde singen von Gut und Böse, das rings um Dich verborgen ist.

Denn ich fliege weit umher, zum armen Fischer und zum Dach des Bauern,

zu jedem, der weit von Dir und Deinem Hof ist.

Ich liebe Dein Herz mehr als Deine Krone! ... "

 

 

Der Gesang einer kleinen unscheinbaren Nachtigall rührt den großen Kaiser von China zu Tränen und er wünscht sich, dass der kleine Vogel für immer bei ihm bleibt. Doch die Begeisterung über ein Geschenk, eine künstliche Nachtigall, einen prächtigen, über und über mit Gold und Edelsteinen verzierten Automaten, lässt den Kaiser die echte Nachtigall bald schon vergessen. Derart gekränkt verlässt sie den Kaiser.

Als ein irreparabler mechanischer Schaden den Kunstvogel für immer zum Verstummen bringt, wird der Kaiser über der eingekehrten Stille sterbenskrank.

Unerwartet erscheint die Nachtigall. Mit Ihrem Gesang vertreibt sie den Tod vom Bett des sterbenden Kaisers und führt ihn aus seiner Einsamkeit zurück ins Leben.

 

Andersens berühmtes Märchen von der Nachtigall ist eine wundervoll tiefsinnige und vielschichtige Geschichte über den tiefen menschlichen Konflikt von Herz und Verstand, ein Plädoyer für den Weg des Herzens als einzig gangbaren Weg.

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Mit „Der Kaiser und die Nachtigall“ legen die Marionettenspieler Thomas Zürn und Peter Röss ihre zweite gemeinsame Produktion vor. Für ihre Inszenierung wählten die beiden Künstler die Form der traditionellen Guckkastenbühne. Das Stück ist inhaltlich und gestalterisch sowohl für Veranstaltungen im  Abendprogramm als auch für Aufführungen an Schulen geeignet.

Nach den Vorstellungen an Schulen bieten wir Schüler die Möglichkeit Fragen zur Inszenierung, zum Marionettentheater, zur technischen  und gestalterischen Umsetzung und zum Inhalt des Stücks zu stellen.

Andersens Märchen  "Die Nachtigall" zählt zur Gattung der Kunstmärchen und gehört mittlerweile zur Weltliteratur.

Der vielschichtige Inhalt, die Besonderheit der Theaterform und nicht zuletzt Andersens kunstvolle Darstellung der chinesischen Kultur und Denkweise bieten zahlreiche Ansätze die Inszenierung in den Unterricht einzubinden.

 

 

 

 

 

Spiel / Regie:     Thomas Zürn, Peter Röss

Musik:               Christine Brückner (Komposition, Klavier, Akkordeon)

                                 Dorothea Geiger ( Violine),  Mareike Beinert (Querflöte)

 Ausstattung:     Thomas Zürn

Autor:                H. C. Andersen

Spielform:          Marionetten (Guckkastenbühne)

Spieldauer:        60 min.

Bühne:   - Grundfläche B4,9 m x T3,8m (H2,7m)

              - Stromanschluß: 220 V

Altersempfehlung: Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren

 

Die Inszenierung wurde gefördert durch die Behörde für Kultur, Medien und Sport der Freien und Hansestadt Hamburg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Fotografie: Stephan Schlieper

www.zausel.de

 

                            

 

 

 

 

                                                                                                    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mitwirkende:

 

Peter Röss (geb. 1958), Schauspieler und Marionettenspieler aus Augsburg war Sprecher und Marionettenspieler bei der Augsburger Puppenkiste. Seit 1995 betreibt er ein Zelttheater und spielt Komödien für Kinder.

 

Christine Brückner (geb. 1967), Diplomkomponistin, lebt in Halstenbek, Studium der Komposition an der Musikhochschule Hamburg. Kompositionen von Christine Brückner kamen an der Klei-nen Szene der Semperoper in Dresden und der Kieler Oper zur Aufführung.

Kompositionen für Musiktheater- und Musiktanztheaterauffüh-rungen in Hamburg.

 

Dorothea Geiger (geb. 1967), Studium der Violine und barocken Violine in Hamburg. Soloauftritte sowie Orchester- und Ensembletätigkeiten in Kirchen, klassischen Konzerten und Theaterproduktionen.

 

Mareike Beinert (geb. 1981)

Studium der Querflöte in Hamburg. Intensive Beschäftigung mit historischer Aufführungspraxis.